Die Herstellung von weißem Tee

Weißer Tee ist vor allem in China kultiviert, besonders in den Bergregionen der fruchtbaren Provinz Fujian, wo die Herstellung von weißem Tee hat eine lange Geschichte hat. Die Büsche, auf denen die Teeblätter wachsen, sind Jahrhunderte lang an das dort vorherrschende Klima angepasst worden.

Die Ernte


Weißer Tee ist Tee aus Blättern der Tee Pflanze Camellia sinensis hergestellt. Die Blätter werden geerntet, wenn sie noch in einer Knospe zusammengeschlossen sind und in sehr feine, weiße Härchen aufweisen. Dieser weiße Flaum ist ein Grund, wieso der Tee seinen Namen erhielt.
Die Knospen werden an bestimmten Tagen im Frühjahr, die in der Regel zwischen dem 15. März und 10. April liegen, von Hand gepflückt. Zu diesen Zeitpunkt Bis haben die Knospen die perfekte Balance zwischen Spross und Reife, erreicht, den besten Zustand für eine gute Ernte.
Der weiße Tee mit der höchsten Qualität, oft als Silver Needle (Silberne Nadel) bezeichnet, besteht ausschließlich aus den Knospen der Teeblätter. Nur unbeschädigte und ungeöffnete Knospen werden für diesen Tee geerntet.

Die Trocknung


Während für den Schwarzen Tee die Blätter nach der Ernte schnell getrocknet und fermentiert werden, so ist die Trocknung der Blätter für den Weißen Tee ein sehr langwieriger Prozess. Durch sorgfältige Handhabung haben Blätter nach der Trocknung die gleiche hohe Konzentration von Antioxidantien wie die frischen Teeblätter.
Die Teeblätter werden für die Trocknung auf Bambussieben ausgebreitet. Hierbei darf kein Blatt über dem anderen liegen bleiben. Während dieser Prozedur werden die Blätter mit äußerster Vorsicht behandelt und nicht mit bloßen Händen angefasst.
Die Temperatur und die Feuchtigkeit der Luft, welche auch während der Produktion kontrolliert werden, müssen ein perfektes Gleichgewicht zwischen Innen- und Sonnentrocknung, einhalten. Unter kontinuierlicher Belüftung werden die Teeblätter so lange getrocknet bis sie ungefähr 70 % ihrer Feuchtigkeit verloren haben. Anschließend werden je zwei siebe ineinander geschüttet und nochmals getrocknet, bis die Blätter nur noch 20 % ihres ursprünglichen Wassergehalts aufweisen. Dann werden wiederum zwei Siebe ineinander gegeben.
Sind die Blätter schließlich auf 10 % ihres ursprünglichen Gehaltes getrocknet, werden sie in so genannte Dörrkörbe gegeben und bei 90-100°C gedörrt, bis sie ihre endgültige Trocknung durchlaufen haben.
Nach der Trocknung wird der Tee handverlesen, von Stängeln und Blätter mit niederer Qualität aussortiert werden. Anschließend werden sie direkt verpackt und versandt.
Wie auch bei Grünen Tee werden die Blätter nicht fermentiert. Ein geringer Oxidationsprozess tritt lediglich während der Trocknung auf.

Die Besonderheit


Die äußerst schonende und schnelle Verarbeitung bedeutet, dass die Knospen und Blätter sind sehr nahe an ihrem natürlichen Zustand bleiben. Dies ermöglicht den Antioxidantien in den Blättern unbeschadet erhalten zu bleiben. Daher ist Weißer Tee sehr selten und kann sehr viel teurer als andere Tees angeboten werden.

Richtig gebrauter Weißer Tee hat eine blasse, leicht goldene Farbe, die sehr stark an Weißwein erinnert.
Der Duft, der von Weißem Tee ausgeht, ist leicht und frisch, und der Geschmack ist mild und seidig mit einem feinen, süßen Nachgeschmack.
Der Nachgeschmack erinnert an den von grünem Tee. Weißer Tee kann getrunken werden bis er kalt ist, ohne merkliche Verschlechterung der Qualität oder des Geschmacks aufzuweisen.